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Berichte

Ordentliche Mitgliedschaft im VDH

Seit dem 26.04.2015 ist der Verein Belgische Schäferhunde Deutschland e.V. als ordentliches Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen aufgenommen.

 

Wie alles begann:

 

Vor vielen Jahren wurde ein Verein für Belgische Schäferhunde gegründet, weil man in dem bereits bestehenden DKBS keine Heimat mehr fand.

Man nannte ihn Belgische Schäferhunde Berlin e.V. weil der Hauptsitz in Berlin war wie die meisten der handelnden Personen.

Lange ging alles gut, bis nach 30 Jahren der Vorsitz wechselte! Danach ging es bergab!

Machtkämpfe an der Spitze prägten das Vereinsleben.

Es war nur eine Frage der Zeit bis die Unfähigkeit so groß wurde, dass man mit gutem Gewissen hier nicht mehr mit tun konnte.

Das war die Geburtsstunde des Belgische Schäferhunde Deutschland e.V.

32 Personen trafen sich im Niedersächsischen Dransfeld und gründeten am 04.10.2008 den BSD.

Man hatte den Vorsatz, einen guten und fähigen Zuchtverein für Belgische Schäferhunde zu gründen, mit dem Anspruch Mitglied im VDH zu werden.

Zuerst erfolgte die Eintragung im Vereinsregister in Göttingen und danach wurde die Mitgliedschaft im VDH angegangen.

Handelnde Personen waren viele, die Bereitschaft war groß!

Zum Vorsitz wurde Uwe Schmidt gewählt, zur Stellvertreterin Anja Bleyer.

Zum Beispiel waren die Ehel. Klapproth, Martina Braun, Bärbel Wilken, und viele andere dabei, Satzung, Ordnungen und eine Geschäftsgrundlage zu erstellen.

Leider haben uns im Laufe der doch langwierigen Vorgänge einige wieder verlassen bzw. den Rücken gekehrt. Das ist normal und sollte nicht überbewertet werden. Dafür kamen sehr schnell weitere Interessierte hinzu.

Züchter wie z.B. die Fam. Schwager (von der Notburgahöhle), Fam. Hoffmann (vom Lucy‘s Hof) und Katharina Binder (von Frankental) sowie viele andere mussten Geduld haben und Standhaftigkeit beweisen, da eine geordnete Zuchttätigkeit am Anfang nicht möglich war!

Leider haben einige auch den Weg des geringsten Widerstandes gewählt und im BSB weiter gezüchtet.

 

Nachdem die Eintragung als Verein erfolgt war, konnte nunmehr bei Vorlage einer Vielzahl von Unterlagen, die vorläufige Mitgliedschaft beim VDH beantragt werden.

Was waren wir doch (speziell ich) blauäugig, glaubten wir doch innerhalb kürzester Zeit diese vorläufige und dann zügig die ordentliche Mitgliedschaft zu erlangen.

Leider hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht!

Der VDH hatte sich eine umfangreiche und z.T. komplizierte Aufnahmeordnung gegeben, sowie eine spezielle Kommission für die Aufnahmen eingerichtet. Mit der Vorsitzenden dieser Kommission Frau Platzer wurde ein reger Briefverkehr „gepflegt“.

Das Martyrium begann mit Abgabe unserer Unterlagen, Zahlung eines ersten sehr hohen Bearbeitungsbetrages und der Freude, dass es uns gelungen war die geforderten Zuchttiere zu benennen. Ein Aufmarsch mit ca. 40 Hunden anlässlich der Ausstellung in Nürnberg, unter dem wachsamen Auge des BSB, hier konnten ja Abtrünnige ausfindig gemacht werden, sollte dem VDH zeigen, dass wir das erforderliche Potential auch wirklich haben.

Ein Punkt der schon einer Diskriminierung gleich kam!

Auflagen und Vorgaben glaubten wir mit links zu erledigen, in einem Jahr ist sowieso alles erledigt!

Das war im Frühjahr 2009. Nach div. Aufforderungen zu Nachbesserungen, einigen Satzungsänderungen (alle durch Frau Anja Bleyer erledigt) Briefen und Gesprächen hin und her, zwischenzeitlich waren die die Rasse auch vertretenden Vereine im VDH aufgefordert worden zu unserem Antrag Stellung zu nehmen, schafften wir es im Juni 2011 mit Hilfe eines Anwaltes die vorläufige Mitgliedschaft zu erhalten. (Schriftliches Abstimmungsverfahren unter den Mitgliedsvereinen)

 

Ich kann sagen, dass wir überwiegend fair behandelt wurden, nur der BSB hatte das Trauma noch  nicht überwunden!!

Nun konnte es endlich losgehen. Wir durften und mussten wieder zu einem normalen Zuchtverhalten zurück finden. Es konnte die erste eigene Speziale in Possen gestartet werden.

Welch ein Erfolg! Noch heute denke ich gern an unsere schon damals hoch betagte Richterin Ann-Marie Thomassen aus Schweden zurück, die im strömenden Regen die Malis richten durfte und sich von mir nicht einmal „beschirmen“ ließ. „ Ich bin doch nicht aus Zucker“ war Ihr Spruch.

Sie hatte uns geholfen, dass diese Speziale zu unserer ersten VDH geschützten Ausstellung werden konnte und beim VDH für uns gesprochen!

Leider ist Sie nicht mehr unter uns. Wir werden Ihr aber immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Nunmehr kam die Zeit des erneuten Abwartens und der Steuerung der züchterischen Aktivitäten.

Nicht immer leicht, wenn auf das engere Zuchtpotential zurückgegriffen werden musste!

Mancher kleine Kampf musste ausgefochten werden, allerdings siegte fast immer die Vernunft.

Unsere Vereinsaktivitäten nahmen zu, immer unter dem wachsamen Blick nicht einen Fehler zu begehen, der evtl. die ordentliche Aufnahme gefährden könnte.

Nach 3 Jahren vorläufiger Mitgliedschaft war dann die Zeit gekommen, den Antrag auf ordentliche (ich nenne es auch endgültige) Mitgliedschaft zu stellen.

Die auf den neusten Stand gebrachte Satzung und Ordnungen wurden eingereicht und durch den Justiziar geprüft und abgesegnet. Ich glaube, dass kein anderer Verein im VDH eine aktuellere und ausführlichere Satzung mit Ordnungen hat!

Sie können sich nun schon denken was dann kam. Natürlich eine Beanstandung, die auf die Darstellung der Würfe bezogen auf das engere Zuchtpotential abzielte. Auch dies wurde überarbeitet und abgesendet.

 

Nachdem auch hier wieder viel Zeit verging haben wir beim VDH nachgefragt, wann man denn möglicherweise mit einem Ergebnis rechnen kann.

Die Antwort kam prompt, frühestens auf der nächsten Mitgliederversammlung im April 2015 in Dortmund.

Welche Freude kam auf, als wir die Einladung zur Mitgliederversammlung in Händen hielten und als Anlage die Abstimmungsunterlagen für unseren Verein fanden, mit der Empfehlung des VDH Vorstandes, den BSD e.V. als ordentliches Mitglied auf zu nehmen.

 

Als vorletzter Tagesordnungspunkt stand dort die Abstimmung über unsere ordentliche Mitgliedschaft, kurz vor 18.00Uhr war es soweit. Einstimmig bestätigte die Versammlung die Aufnahme!!

Das war geschafft! Nun noch schnell die Aufnahmegebühr von 2000.-- Euro überweisen und alles war erledigt.

Am 13.05.2015 ging in der Geschäftsstelle das Schreiben des VDH ein, welches uns endgültig die ordentliche Aufnahme bestätigt hat.

Das erste Mal haben wir in Faulenrost gefeiert, sicherlich nicht das letzte Mal!

Nun gilt es neue Ziele zu finden und die Umsetzung an zu streben.

Vielen Dank, den fleißigen, treuen, Zukunft gewandten, begeisterungsfähigen Mitgliedern in Nah und Fern, den Züchtern, die für die höchsten Welpen Zahlen bei einigen Varietäten gesorgt haben und natürlich meinem Vorstand der unermüdlich mit gearbeitet hat.

 

Ihr/Euer

Uwe Schmidt

Uwe Schmidt