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Berichte

Vier BSD-Mitglieder am Start auf der FMBB 2017 Halle/Saale

 

Der BSD e.V. war mit vier Mitgliedern der zahlenmäßig stärkste Belgier-Verein im Deutschen Mondioring-Team für die diesjährige FMBB in Halle/Saale. Mit Jens und Manja Flemming in der Kategorie Eins, Frank Jeniche in der Kategorie Zwei und Annalena Breidenbach in der Königsklasse Kategorie Drei stellten wir sogar die Mehrheit des Deutschen Teams. Wie läuft so eine Weltmeisterschaft eigentlich ab? Lest selbst….

Dienstag

Die Teilnehmer reisen an und haben mittags gleich den ersten Termin: Veterinärkontrolle und Abgabe der Leistungshefte. Danach ist erst einmal Warten und Einrichten angesagt. Bis 15:30 Uhr, da beginnt die Aufstellung zur Eröffnungszeremonie in der Innenstadt von Halle. Am Abend werden auf der anschließenden Teamleitersitzung die jeweils ersten vier Starter in den drei Kategorien ausgelost werden…..und Voila – uns hat es erwischt: Jens Flemming startet am Mittwochvormittag als dritter Starter und somit erster Deutscher in die Wettbewerbe. Also früh aufstehen…

 

 

Mittwoch

Pünktlich um 7:00 steht dann die internationale Mondioringgemeinde zum ersten Mal geschlossen am Spielfeld und schaut sich den „Weißen Hund“ in der Kategorie Eins an. Alle Teilnehmer vom Rand aus, nur die Teamleader dürfen direkt den Platz betreten. Der „Weiße Hund“ macht im Mondioring ein Mal die gesamte Prüfung vor – ein Trockendurchgang zum Anschauen und Merken!

Um 8:40 Uhr ist Jens dran – und läuft mit seinem Nox ad multos annos eine solide Prüfung mit 180 von 200 erreichbaren Punkten. Am Ende sollte dies den Vizemeister-Pokal für Jens und den BSD bedeuten! Eine tolle Leistung für den WM-Debütanten und seinen Hund. Nach und nach werden die nächsten Starter gezogen. Im Mondioring ist es Tradition, dass der erste Starter bei der Anmeldung den fünften Kandidaten zieht, der Zweite dann den Sechsten und so weiter - so ergibt sich die Reihenfolge erst während der Prüfung und jeder Teilnehmer muss ständig damit rechnen, ausgelost zu werden. Für Manja Flemming war es ein langer Tag des Wartens, erst als Letzte durfte sie mit ihrer Mokka ad multos annos antreten. Bei den beiden lief es an diesem Tag nicht ganz so flüssig, 144,5 Punkte spiegeln nicht ganz das gewohnte Niveau wieder. Zwischendurch erzielte die dritte deutsche Starterin in der Cat-1, Ariane Kirchner, noch 172 Punkte und holte sich am Ende den dritten Gesamtrang.

Im Anschluss an den Wettbewerb in der Kategorie Eins wurde dann der Platz umgebaut und die Teilnehmer in der Kategorie Zwei bekamen dann noch ihren „Weißen Hund“ vorgeführt.

Donnerstag

Der Wettbewerb in der Cat-2 beginnt mit spektakulären Vorstellungen am frühen Morgen. Auch hier ist mit Robert Kland ein Deutscher unter den ersten Startern. Er erspielt 241,5 Punkte und den achten Gesamtrang am Ende. Erst relativ spät ist Frank Jeniche mit seinem Guru an der Reihe. In der Vorführung lösen sich Licht und Schatten ab. Gute Unterordnungsteile, eine sehr gut vorgeführte Führerverteidigung und tolle Attacken auf der einen Seite, zwei kapitale Fehler bei der Geruchsidentifikation und eine zu lange Streife nach dem Helfer auf der anderen Seite lassen am Ende mit 185,5/300 Punkten eine schöne Vorführung, aber relativ wenig Zählbares stehen.

Nach einem langen Wettkampftag wird der Platz dann wiederum komplett umgebaut für den „Weißen Hund“ in der Königsklasse Kategorie Drei.

Freitag – Sonntag

Auch Annalena Breidenbach braucht nicht lange auf ihren Auftritt zu warten. Bereits der erste Starter fischt sie aus dem Lostopf. Als letzte Starterin vor der Mittagspause führt sie ihre Malinoid Azou bereits am Freitag in den Ring. Auf eine gute Unterordnung folgen mittelmäßige Sprünge über den Weitsprung, die Hürde und die Palisade. Im Schutzdienst zeigt sich Azou etwas übermotiviert und greift sich den erstbesten Helfer direkt mal in der Führerverteidigung. Diese Unsachlichkeiten ziehen sich durch den gesamten Schutzdienst und so bleiben am Ende 242 von 400 Punkten über. Ein guter Platz im Mittelfeld, der für die nächsten Weltmeisterschaften hoffen lässt.

 

 

Die FMBB 2017 in Halle/Saale geht mit der Abschlusszeremonie am Sonntagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein zu Ende. Übrig bleibt die Erinnerung an eine sehr gut organisierte Veranstaltung, Kompliment an den Veranstalter! Wir Mondioringleute sind ein internationales Völkchen und so war es schön, viele alte Bekannte und Freunde aus den insgesamt 23 Starternationen im Mondioring wieder zu sehen und neue Freundschaften zu schließen. Auf ein Neues bei der FCI-Weltmeisterschaft am ersten Oktoberwochenende in Bilbao/Spanien!

Frank Jeniche